Wenn wir Familien aufstellen, dann können wir feststellen, ob jemand einem anderen nachfolgen will, oder ob jemand an Stelle von einem anderen in den Tod gehen will. Es geht hier in der Regel um Leben und Tod.               (B.Hellinger in „Anerkennen, was ist.“) In der Aufstellung wird sichtbar, von welcher Person heilende Kräfte ausgehen und von welcher Verstrickung der/die Betroffene sich befreien kann. Auch psychische Krankheiten wie Borderline, Depression, Schizophrenie o.ä. können durch Familienaufstellungen erleichtert werden. Es gibt im Grunde nur drei Grunddynamiken: - die Tendenz: “Ich folge dir nach in den Tod    oder in die Krankheit oder in das Schicksal.“ - die andere ist: “Lieber sterbe ich als du“ oder    „Lieber gehe ich als du.“ - und die dritte: Sühne für persönliche Schuld. Bert Hellinger: Was ich in meiner Arbeit mit Kranken herausgefunden habe, ist, dass die gleiche Grunddynamik zu verschiedenen Krankheiten führt. Es gibt in Familien das Bedürfnis, dass ein Kind einem toten Geschwister oder einer toten Mutter oder einem toten Vater nachfolgen will. Dann sagt es innerlich:“ Ich folge dir nach.“ Wenn jemand in dieser Situation ist, kann es sein, dass er sich umbringt, es kann sein, dass er Krebs oder eine andere Krankheit bekommt.